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Technologie

Lumenis ist ein weltweit führender Anbieter von medizinischen Lasersystemen und lichtbasierten Technologien und hat sich der kontinuierlichen innovativen Entwicklung von Produkten verpflichtet, die neue Behandlungsstandards setzen.
 

Als primäres Prinzip liegt den Laser- und lichtbasierten Technologien die selektive Photothermolyse (abgekürzt: SPTL) zugrunde. Sie bezeichnet die Fähigkeit, spezifische Chromophoren (lichtreaktive Elemente), z. B. Hämoglobin, Melanin oder Wasser, mithilfe einer spezifischen Wellenlänge oder Farbe einer Laser- oder Lichtquelle anzuvisieren. Bei der Haarentfernung zielt der Laserstrahl z. B. auf das Haarfollikel (enthält das Chromophor Melanin), ohne die umgebenden Hautstrukturen (Chromophor: Wasser) und Blutgefäße (Chromophor: Hämoglobin) anzutasten.

Die fortschrittliche Entwicklung der Laser- und lichtbasierten Technologien hat die ästhetische Medizin revolutioniert, einst unvorstellbare Behandlungen sind heute bereits erreichte Realität. Die innovativen Systeme von Lumenis sind leistungsstarke Geräte, die sich durch außergewöhnliche Präzision, maßgeschneiderte Rechnerprozesse und einfache Anwendung auszeichnen, und die bei der Behandlung eines breiten Spektrums ästhetischer Indikationen 


Ablative CO2-Laser

Ablative Laser emittieren Strahlen kohärenten Lichts, die von den Körpergeweben als Energie absorbiert werden. In das Zielgewebe wird die Energie eines schmalen Wellenlängenbereichs abgegeben, führt dort zu einem Temperaturanstieg und in der Folge zur Verdampfung oder Ablation des Gewebes. Mit ablativen Lasern kann ein breites Spektrum an Hauterkrankungen effektiv behandelt werden, indem die betroffenen oder Teile der betroffenen Hautschichten abladiert werden. Die natürlichen Heilungsprozesse des Körpers ersetzen das geschädigte Gewebe durch neues und gesundes Gewebe. Obgleich diverse unterschiedliche ablative Laser auf dem Markt sind, die sich im Wesentlichen durch ihre Wellenlängen unterscheiden, galten CO2-Laser in der Branche lange Zeit als der Goldstandard für die Ablation, da sie ein optimales Ablations-/Koagulationsverhältnis (Erwärmung des Gewebes ohne Verdampfung) aufweisen.

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Was sind Diodenlaser?

Ein Diodenlaser verwendet die Halbleitertechnologie, um kohärentes Licht im sichtbaren Infrarotbereich zu erzeugen. Der Lichtstrahl im schmalen Wellenlängenbereich visiert spezifische Chromophoren in der Haut an. Verglichen mit anderen Lasersystemen, wie z. B. Rubin- oder Alexandrit-Lasern, erreicht der 800-nm-Diodenlaser eine höhere Eindringtiefe, die Laserenergie wird ausgezeichnet vom Melanin absorbiert. Dank dieser einzigartigen Merkmale ist der Diodenlaser die optimale Technologie für die Laserhaarentfernung, da alle Haut- und Haartypen in allen Körperzonen effektiv und /sicher behandelt werden können. 

Was ist IPL?

IPL-Technologie (intensiv gepulstes Licht) bezeichnet die Anwendung intensiver, nicht kohärenter Lichtpulse im Wellenlängen- oder Frequenzbereich von 515 nm bis 1.200 nm. Abhängig von dem durch einen Filter definierten Frequenzbereich visiert das intensiv gepulste Licht unterschiedliche Chromophoren in der Haut selektiv an. Auf diese Weise kann ein breites Indikationsspektrum effektiv behandelt werden, einschließlich vaskulärer und pigmentierter Läsionen und Lichtschäden. Auch Haarentfernung ist mit IPL möglich.


 

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langgepulste Nd:YAG-Laser

Ein Nd:YAG-Laser ist ein Festkörperlaser, der Licht im infrarotnahen Bereich erzeugt, welches tief in die Haut eindringt und schnell vom Hämoglobin und Melanin absorbiert wird. Als aktives Medium verwendet der Nd:YAG-Laser (Neodym-dotierter Yttrium-Aluminium-Granat-Laser) einen künstlich hergestellten Neodym-dotierten YAG-Kristall (Festkörper) in einem Resonator (ein Resonanzraum, in der die Laserstrahlung verstärkt wird). Um die Neodym-Atome anzuregen (Pumpen) wird hoch intensives Licht auf den Nd:YAG-Kristall gesendet. Durch Erzeugung einer variabel langen Pulsdauer und Verwendung einer geeigneter Spotgröße können tiefliegende Gewebestrukturen wie große Blutgefäße und vaskuläre Läsionen signifikant erhitzt werden. 

Nicht ablative Laser

Ein nicht ablativer Laser erzeugt Strahlen kohärenten Lichts in einem sehr schmalen Wellenlängenbereich. Die Lichtstrahlen visieren selektiv die in der Haut enthaltenen Wasserchromophoren an und erhitzen diese. Die Temperatur des Gewebes steigt und regt die Neokollagenese an. Auf dem Markt sind diverse unterschiedliche Formen nicht ablativer Laser erhältlich. Typischerweise verfügen sie über einen guten Wasserabsorptionsmechanismus, der die Wasserchromophoren anvisiert, ohne Ablation zu verursachen. In der Regel werden für nicht ablative Behandlungen Faserlaser eingesetzt. Ein Faserlaser ist eine spezielle Form des optischen Festkörperlasers. Als Laserresonator fungierende Elemente reflektieren selektiv die gewünschten Wellenlängen. Für Applikationen in der Medizin ist Erbium das häufigste Dotierungselement des laseraktiven Faserkerns.
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